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DRK-Generalsekretär zu Reise nach Bangladesch aufgebrochen (vom 10.01.2018)
DRK-Generalsekretär zu Reise nach Bangladesch aufgebrochen
Mehr als 650.000 Geflüchtete leben in Bangladesch unter schwersten humanitären Bedingungen in nur behelfsmäßig eingerichteten und überlasteten Camps. Der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Christian Reuter, ist am 08.01.2018 zu einer Reise nach Bangladesch aufgebrochen, um sich vor Ort ein Bild über die katastrophale humanitäre Situation der aus dem benachbarten Myanmar geflohenen Menschen zu machen.

„Das Deutsche Rote Kreuz befürchtet, dass sich lebensgefährliche Infektionskrankheiten aufgrund der Überfüllung und der mangelhaften hygienischen Bedingungen in den Camps ausbreiten könnten. Ich werde mir während meiner Reise einen Überblick über die Lage verschaffen und hoffe, dass wir als Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung dazu beitragen können, dass diese Menschen nicht in Vergessenheit geraten und sich ihre Lebenssituation durch unsere aktive Hilfe verbessern lässt“, sagte Reuter.
Nach seiner Ankunft in Bangladesch wird Reuter zunächst in der Hauptstadt Dhaka ein Katastrophenvorsorgeprojekt besuchen und Gespräche unter anderem mit Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und des Bangladeschischen Roten Halbmondes führen. Das DRK unterstützt seine Schwestergesellschaft vor Ort bereits seit rund 30 Jahren bei der Bewältigung humanitärer Notlagen.

In der grenznahen Region Cox's Bazar wird Reuter Flüchtlingscamps besuchen und mit den Menschen dort sprechen. „Ich möchte hören, was ihre Geschichten sind und was ihre Bedürfnisse und Hoffnungen sind. Zugleich möchte ich aber auch unseren Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz danken“, sagte Reuter. Das DRK trägt dazu bei, rund 25.000 Flüchtlinge sowie Menschen in den Gastgemeinden mit Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu versorgen. Das ist gerade wegen der beengten Lage und angesichts dessen, dass ein Großteil der Flüchtlinge Frauen und Kinder sind, besonders wichtig, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern.

Überdies verteilt das DRK Pakete mit Hygieneartikeln und Moskitonetze und unterstützt den Bau von Notunterkünften. Das DRK ist zudem im Gesundheitsbereich aktiv und betreibt mobile Gesundheitseinheiten. Teams aus Ärzten, Hebammen und Sanitätern des Bangladeschischen Roten Halbmondes fahren in die Camps und können bis zu 300 Patienten am Tag medizinisch versorgen.

Bitte helfen Sie den notleidenden Menschen mit Ihrer Spende:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX Stichwort: Flüchtlingskrise Rohingya

Autor: DRK
Quelle: drk.de
© Fotos: Mareike Günsche /DRK
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